3. Fensterchen: Die Fußball-WM 2026 geht nach Grönland

Während Russland und Qatar gestern in Zürich ihre erstmalige gemeinsame Qualifikation für eine Fußball-WM feierten – und der Wladi nach der dritten Ladung Gorbatschow sogar einen Scheichschleier lüftete, weil er den Osama grüßen wollte, aber darunter nur den bleichen Asange fand (wie er fand) –, wurde im Hintergrund die europäisch-amerikanische-ozeanische Verschwörung gegen die Fifa-Funktionäre in feuchte Tücher gegossen.

Man einigte sich auf Dänemark – unter der Bedingung, dass alle Spiele in Grönland ausgetragen werden. Prinz William, der den gesamten Commonwealth hinter sich weiß und auf zwei englische Spiele in Nordnordschottland hofft, zog die Fäden und gestand der „Sun“: „Die Bedingungen dort sind eine Mischform von Murmansk und Qatar, wir werden uns entsprechend vorbereiten und sofort alle Sechsjährigen dafür sichten und tränieren. Denn Grönland 2026 heißt 60 Jahre Wembley-Tor – das ist unser großer Ansporn!“

Derweil zogen die Olympiaheroen sofort nach: Die Winterspiele 2024 werden an Abu Dhabi verkauft – der Termin ist dabei egal, weil – ebenso wie die Fußball-WM 2022 – sowieso alles in gut gekühlten Hallen stattfindet. Das kostet zwar vier Grad mehr an Außentemperatur und fünf Jahre Ölreserven, aber wird durch den Schwarzverkauf von Alkohol refinanziert – wie vier Jahre zuvor in Qatar.

Flutlichtspiel in Grönland 2026
Flutlichtspiel in Grönland, nach kurzem Schneeschauer

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