8. Fensterchen: Besuch in der Zelle – Sarah trifft Julian (mitten ins Herz)

Überraschung im Londoner Analogknast: Sarah Palin besuchte Julian Assange in seiner gepolsterten Einmannzelle ohne Netzempfang und versicherte ihm eine Behandlung wie Osama, sollte er sich nach Alaska ausliefern lassen. Gleichzeitig hatte sie ihm – unter Androhung schwedischer Verhältnisse – ein sensationelles Geständnis entlockt: Alle Dokumente auf Wikileaks sind nur frei nachempfunden und mussten nachträglich dramatisiert werden, weil die Originale einfach zu langweilig waren. Das Handyvideo zum Verhör, von der feschen Sarah aus der Handtasche gefilmt, steht noch nicht im Netz, soll aber ähnliche Kommentare wie das berühmte aus Bagdad haben.

Für Morgen kündigte Wikileaks etliche Spiegelserver und mehreren Spiegelsurfern. Und an, dass schon Übermorgen eine neue Enthüllung droht: Mutige und geeignete Medien dürfen sich sofort bewerben, allerdings müssen sich deren Mutterfestplatten sicherheitshalber im ehemaligen Ostblock drehen – auch Sehnsuchtsort hat sich beworben.

Rudi Ment (leicht abstinent)

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