Ausgerechnet Jena…

So beginnt ein Artikel im Online-Magazin der ZEIT, den, so meine ich, nicht nur Dresdner mindestens zwei Mal lesen sollten. Die ZEIT war am 19. November in Jena und hat sich dort unter anderem mit Albrecht Schröter, dem Bürgermeister der Stadt, sowie dem Jugendpfarrer Lothar König – bekannt in Sachsen spätestens seit der Razzia von Tillichs Truppen in der Jungen Gemeinde von Jena – unterhalten.

Sowohl Schröter, eben in Berlin mit dem Preis für Zivilcourage, gegen Rechtradikalismus, Antisemitismus und Rassismus ausgezeichnet, als auch König reden Tacheles, nicht nur, wenn es um Rechtsradikalismus und -extremismus in Jena und Thüringen geht. Man kann in dem Artikel der ZEIT  auch einige interessante Dinge über  Sachsen, und natürlich Dresden, nachlesen. Viele, die seit Jahren Ähnliches wie Schröter und König versuchen, können darin sehen, dass es funktionieren kann. Die Verantwortlichen in Sachsens Landes- sowie Dresdens Stadtregierung sollten die freie Zeit um die Jahreswende dazu nutzen, den Artikel wie den Kleinen Katechismus auswendig zu lernen.

strahl

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