Foulspiel

Nachdem die SG Dynamo Dresden zuletzt die Offensive gesucht hat und schon mal in der Hoffnung in die gegnerische Hälfte vorgeprescht ist, dass der Schiedsrichterassistent (im Zivilberuf Finanzbürgermeister) nicht auf der Höhe ist oder möglicherweise von der gelegentlich unsicher agierenden Schiedsrichterin oder dem Sportgericht bzw. deren Vertretern ausgebremst wird, wurde gestern zunächst wie erwartet seitens des Schiedsrichterassistenten eine Abseitsstellung angezeigt.

Diese wiederum führte zu sofortigen Protesten bei der Spielleitung, bei der von Milchmädchenrechnungen die Rede gewesen sein soll. Eingedenk der Tatsache, dass Dresden bekanntlich eher die Stadt des Schokoladenmädchens ist, ist dieser Vorwurf trotzdem nicht ganz von der Hand zu weisen, da die errechnete Deckungslücke – in der Größenordnung der gefühlten durch den DFB pro Saison verhängten Geldstrafen für Dynamo – bei näherer Betrachtung wesentlich größer sein dürfte. Jedenfalls liegt der Spielball nunmehr zunächst in den Händen der Frau Schiedsrichterin (nicht des Schokoladen- oder gar Milchmädchens!). Diese muss nunmehr schnellstens das Thema vor’s Sportgericht bringen, welches nächstens am 25. Februar tagt und weithin für seine klaren und weisen Entscheidungen bekannt ist.

Mike

Kommentare

  • Faktenfrei und Spaß dabei – im Gegensatz zu den anderen Beiträgen in diesem ambitionierten Kontext generiert sich “Mike” ohne jedweden journalistischen Anspruch (sprich: Recherche bzw. Faktengrundwissen) und diskreditiert damit das ganze Projekt.

    Was er zumindest wissen müßte: Frau OroSZ und Herr Vorjohann haben weder mit (Herren-)Fußball noch mit anderen Kulturen dieser Stadt etwas am Hut. Und über die Stadionproblematik ist genug zu finden, um sich etwas zu belesen und über billige Polemik hinauszukommen. Insofern wird er genau wissen, warum er – im Gegensatz zu seinen Mitstreitern – seinen Namen nicht nennt.

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