Schönstes Einkaufserlebnis geplatzt

Sofort nach dem Bersten des Tempels rollten die Bagger und begannen mit dem Wiederaufbau.

Nur vierundzwanzig Stunden hat er gehalten, dann brach er erschöpft zusammen: der neue Einkaufstempel am Dresdner Altmarkt. Am 31. März noch mit großer Prominenz und hunderttausenden Besuchern festlich eröffnet, barst der pompöse Neubau – der größte, schönste, modernste seiner Art zwischen …

… Dr.-Külz-Ring und Wilsdruffer Straße –  schon am Freitagabend, eine Stunde nach dem großen Kassensturz.

Kein Stein blieb auf dem anderen, doch zum Glück war vorher alles ausverkauft. Fotos: AH

Doch Glück im Unglück: Kein Mensch wurde verletzt und auch alle Waren waren vorher ausverkauft. Ein Augenzeuge verriet den Grund: Offenbar hatten zuviele Menschen mit ungedeckten Kreditkarten bezahlt, so dass sich die Datenspeicher im Obergeschoss überhitzten und explodierten.

Eine rührige Lokalzeitung will nun mit einer konzertierten Spendenaktion den sofortigen Wiederaufbau einleiten – und geht mit gutem Beispiel voran: Alle Anzeigenerlöse, die der Tempel im Vorfeld der Eröffnung überwies, werden  gespendet. Damit sei der erste Grundstein für den originalgetreuen Neubau gelegt, die restlichen 999 Promille bezahlt die Kundenschuldversicherung.

Diskutieren Sie mit: